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    Die Wahl des Helms ist für jeden Motorradfahrer eine grundlegende Entscheidung. Welcher ist der Richtige? Welchen soll ich kaufen? Hier ist die Checkliste der Aspekte, die vor dem Kauf beachtet werden müssen.

    Von DemoneRosso | 02 Dezember 2022 | 1 min

    Artikelinhalt

    Die Wahl des richtigen Helms, der zu Ihren Bedürfnissen passt, ist ein besonderer Moment, dem Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit widmen sollten.
    Für eine bewusste und gut informierte Wahl, die mit der Verwendung des Motorrads übereinstimmt, müssen unterschiedliche Elemente beachtet werden.
    Die Außenschale schützt uns vor äußeren Objekten und Stößen.
    Die EPS-Schicht im Inneren der Schale ist die Komponente, die die Energie, die bei einem Aufprall entsteht, aufnimmt.
    Die Innenausstattung absorbiert Vibrationen und Geräusche und gewährleistet Komfort.
    Das Visier ist wichtig für die Sicht und ein zusätzliches Schutzelement.
    Das Belüftungssystem muss effizient sein, um mehr Komfort und Sicherheit unter allen Bedingungen zu garantieren.
    Wählen Sie den Helm, der für Sie perfekt ist: integral, modular, Adventure oder Jet.

    Seien wir ehrlich: Die Wahl des Helms ist für einen Motorradfahrer ein geradezu religiöser Moment. Vor dem Kauf bewerten wir alle möglichen Aspekte: Zuerst betrachten wir, wozu wir den Helm verwenden, um zu entscheiden, welche Art von Helm in Frage kommt. Dann kümmern wir uns um grundlegende Elemente wie Schutzfähigkeit, Komfort und Zweckmäßigkeit, und schließlich um den ästhetischen Aspekt. Jeder von uns hat seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Bedürfnisse, aber es gibt einige Richtlinien, die wir – unabhängig von persönlichen Vorlieben – nicht außer Acht lassen dürfen.  

    Hier ist also ein Leitfaden zu den Elementen, die Sie sich näher ansehen sollten, bevor Sie Ihren nächsten Helm auswählen. 

     

    Die Außenschale und das EPS des Helms 

    Der am meisten beanspruchte Teil eines Helms ist die Außenschale. In der Tat handelt es sich um eine echte Schutzhülle, die zumeist abhängig von der Art des Helms – aus unterschiedlichen Materialien gefertigt ist (Carbonfaser, Verbundfasern oder Polycarbonat). Die Hauptaufgabe der Außenschale besteht darin, vor jedem Aufprall mit äußeren Objekten zu schützen, von der banalen Begegnung mit einer Mücke bis hin zu einem echten Aufprall: Die Schale schützt, indem sie die Energie eines Aufpralls über eine große Fläche ableitet. Zur perfekten Anpassung an unterschiedliche Größen gibt es in der Regel für jedem Helm mehrere Schalengrößen. Im Inneren der Schale befindet sich ein weiteres grundlegendes Element, das absorbierende Material. Während die Außenschale vor allem dazu dient, die Energie, die durch Stöße entsteht, großflächig abzuleiten, ist das EPS (geschäumtes Polystyrol, konzeptionell ähnlich wie Polystyrol) für die Aufnahme der Aufprallkraft zuständig. Da es sich jedoch nicht um ein elastisches Material handelt, kehrt es, sobald es zusammengedrückt und verformt ist, nicht in die Ausgangsposition zurück. Deshalb kann der Helm, wenn er einen Stoß absorbiert hat, nicht mehr das Sicherheitsniveau garantieren, für das er entwickelt wurde, und muss daher ersetzt werden.  

     

    Die Innenausstattung des Helms 

    Unser Kopf steht nicht in direktem Kontakt mit dem EPS, sondern mit dem Inneren des Helms. Die Innenausstattung ist in der Regel dafür ausgelegt, langfristigen Komfort zu bieten und wird deshalb aus Materialien gefertigt, die absorptionsfähig und hypoallergen sind und den Schweiß von der Haut ableiten. Überprüfen Sie, ob die Innenausstattung herausnehmbar und waschbar ist (bei den besten Helmen trifft dies zu), auch weil die Möglichkeit, einige Teile der Innenausstattung auszutauschen, nützlich ist, um den Helm besser an die Form Ihres Gesichts anzupassen. Wenn Sie beispielsweise ein besonders schmales Gesicht haben, benötigen Sie möglicherweise Wangenpolster, die dicker sind als die Standardversion. Vor allem aber ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass wir die Größe wählen, die uns am besten passt. 

     

    Das Verschlusssystem des Helms 

    Für Helme wird ein Riemen als Verschlusssystem verwendet, der – das sollte man nie vergessen – stets richtig geschlossen werden muss. Er darf natürlich nicht zu eng sitzen, aber auch nicht so locker, dass er unter dem Kinn wegrutscht. Für das Verschlusssystem des Riemens gibt es zwei Arten:  

    • Doppel-D, das hauptsächlich für Sporthelme verwendet wird (beim Fahren auf der Rennstrecke, der Straße und im Motocross); 
    • mikrometrisch, das hauptsächlich auf Stadt- oder Touringhelmen verwendet wird, da die Handhabung besonders praktisch ist. 

     

    Das Visier 

    Es mag nur wie ein nützliches Werkzeug erscheinen, das eine gute Sicht gewährleistet, aber tatsächlich ist das Visier des Helms auch eine Schutzvorrichtung. Versuchen Sie mal, mit offenem Visier bei hoher Geschwindigkeit zu fahren... Sie werden bald feststellen, dass das unmöglich ist. Und zwar nicht nur wegen des Luftzugs, sondern vor allem wegen eventueller Insekten oder Abrieb, der von anderen Verkehrsteilnehmern vom Straßenbelag gelöst wird. Damit das Visier – ebenso wie die Schale für den Rest des Kopfs – zu einem echten Schutzschild für das Gesicht wird, haben wir bei unseren AGV-Helmen die Visierstärken auf bis zu 5 mm erhöht, um maximalen Widerstand zu bieten. Natürlich haben wir auch die optische Qualität auf ein hohes Niveau gebracht, damit das Auge auch nach vielen Stunden im Sattel nicht ermüdet. Wir empfehlen Ihnen, bei Kauf des Helms darauf zu achten, dass das Visier die optische Klasse 1, also die höchste Stufe besitzt, die der von Korrekturbrillen entspricht. Sie können auch einen Helm mit einer einziehbaren inneren Sonnenblende in Betracht ziehen, vor allem dann, wenn Sie lange Reisen planen, bei denen es oft notwendig wäre, das helle/dunkle Visier zu wechseln. Denken Sie daran, dass Sie ein Pinlock-Visier wählen können, um an besonders regenreichen Tagen ein Beschlagen zu vermeiden. 

    Die Homologation des Helms 

    Die Homologation des Helms stellt sicher, dass dieser eine Reihe von Tests bestanden hat, um zu gewährleisten, dass sein Sicherheitsniveau die geltenden rechtlichen Bestimmungen erfüllt. Auf der Homologationsplakette kann man den Buchstaben überprüfen, der den Helmtyp angibt. Das heißt: 

    • Der Buchstabe J steht für Jethelm (offener Helm). 
    • Der Buchstabe P steht für Integralhelm (P bedeutet Protective/Schutz). 
    • P/J kennzeichnet modulare Helme, die auch mit einem offenen Kinnschutz verwendet werden können.  

    Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis zu diesem Thema: Wenn ein modularer Helm nur mit dem Buchstaben P ausgewiesen ist, kann dieser nicht im geöffneten Zustand, sondern nur geschlossen verwendet werden, genau wie ein Integralhelm. 

     

    Die Belüftung 

    Ein weiterer Faktor, den Sie vor dem Kauf eines neuen Helms bewerten sollten, ist die Belüftung. Sie sollte weitestmöglich regulierbar sein und sowohl mit Lufteinlässen als auch mit Luftauslässen ausgestattet sein, um den Luftkreislauf im Kopfbereich zu unterstützen. Insbesondere bei Helmen, die für den Einsatz bei hohen (Autobahn) oder sehr hohen (Rennstrecke) Geschwindigkeiten bestimmt sind, ist es außerdem wichtig, dass die Form der Schale im Windkanal entwickelt wurde, um den Luftwiderstand zu verringern. Dadurch wird der Komfort erhöht und das Rauschen verringert (d. h., der Helm ist bei hohen Geschwindigkeiten stabiler und leiser).  

     

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    Integral, modular, Adventure oder Jet? 

    Helme können in vier Makrokategorien unterteilt werden: 
     

    1. Die erste ist die der Integralhelme, die ein Höchstmaß an Sicherheit, Leichtigkeit und Aerodynamik gewährleisten. Sie eignen sich sowohl für den Einsatz auf der Rennstrecke als auch für sportliches Fahren auf der Straße (auch Motocross-Rennen fallen in diese Kategorie). 
    2. Die zweite Kategorie ist die der modularen Helme, die sich aufgrund ihrer unleugbaren Vorteile in Sachen Komfort und ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Bedingungen besonders gut für längere Reisen auf dem Asphalt eignen. 
    3. Dann gibt es die Adventure-Helme, die ideal für den gemischten Straßen-/Offroad-Einsatz sind, insbesondere wegen des abnehmbaren Helmschirms (der vor Sonnenstrahlen, Ästen und sonstigem schützt) und der Tatsache, dass sie alternativ zum klassischen Visier mit einer Motocross-Maske für einen fortgeschritteneren Offroad-Einsatz verwendet werden können.
    4. Die vierte und letzte Kategorie ist die der Jethelme, der offenen Helme. Sie sind insbesondere für Fahrer geeignet, die das Motorrad oder den Roller vor allem in der Stadt verwenden. Ihre Vorteile sind das große Visier, die Geschwindigkeit, mit der sie auf- und abgesetzt werden können, und das gute Belüftungsniveau bei niedrigen Geschwindigkeiten.  

     

    Das Verfallsdatum des Helms 

    Tatsächlich gibt es kein echtes Verfallsdatum für Motorradhelme. Es würde zu stark von der Art und Weise der Nutzung abhängen und davon, wie der Helm instandgehalten wird. Ob im Licht oder im Dunkeln, ob die Innenausstattung regelmäßig gereinigt wird oder nicht... Wir können Ihnen jedoch sagen, dass einige Komponenten wie das EPS und die Innenausstattung im Laufe der Zeit verschleißen, und zwar unabhängig davon, wie wir sie verwenden. Ganz allgemein ist es deshalb ein guter Grundsatz, den Helm alle fünf Jahre auszutauschen, auch wenn er keine besonderen Schocks oder Traumata erlitten hat.  

     

    Sie haben sicher erkannt, dass die Wahl des perfekten Helms gar nicht so einfach ist, da verschiedene Aspekte bewertet werden müssen. Mit Sicherheit ist davon der wichtigste, zu verstehen, wozu Sie ihn verwenden wollen. Sobald der Verwendungsbereich feststeht, haben Sie umfangreiche Auswahlmöglichkeiten. 

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