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    Ein Guide mit weniger überlaufenen Pisten, die man mindestens einmal besuchen sollte

    Von DemoneRosso | 15 Dezember 2021 | 1 min

    Der Skiverbund Dolomiti Superski ist mit seinen 1.246 Pistenkilometern das weitläufigste Skigebiet Italiens und gehört zu den größten und berühmtesten der Welt.  
     
    Während die Saslong oder die Gran Risa nicht zuletzt wegen der Ausrichtung von Weltcup-Rennen berühmt sind, ist weniger bekannt, dass die mehr als 3.000 Quadratkilometer des Skigebiets ein paar echte Highlights bereithalten, die sich aus mehreren Gründen lohnen. 

    Wir haben uns mit unseren Athleten und mit den Technikern von Dolomiti Superski beraten, die sich jeden Tag und in jeder Saison um die Pisten kümmern und all ihre Geheimnisse kennen. Hier unsere Tipps zu den weniger überlaufenen Pisten, die Sie vielleicht noch nicht kennen. 
     
     

    Alta Badia | Piste 9A Pralongià - San Cassiano 

    Schwierigkeitsgrad: einfach 

    Länge: 2,8 km

    Einfach zu befahren und mit nicht allzu steilen Hängen ist die Piste, die das Pralongià mit dem Piz Sorega verbindet, für all jene geeignet, die eine technisch anspruchslose, aber aufgrund ihrer Länge (2.829 Meter) spaßige Route suchen. Sie bietet sanfte Hänge, um in aller Freiheit seine Schwünge zu ziehen, und weist den ganzen Tag gute Lichtverhältnisse auf. Besonders aber lohnt sie sich für Liebhaber der Panoramablicke auf die Dolomiten: So können Sie von hier aus das Alpenglühen bestaunen, wenn die auf- oder untergehende Sonne die Berggipfel in die charakteristische und unverwechselbare rötlich-violette Farbe taucht.  

     

    San Martino di Castrozza | Piste Castellazzo  

    Schwierigkeitsgrad: mittel 

    Länge: 2,2 km

    Am Castellazzo gibt es drei verschiedene (von 1 bis 3 nummerierte) Pisten mit zahlreichen Varianten, die sie untereinander verbinden. Alle drei weisen denselben Schwierigkeitsgrad auf und verlaufen entlang von Hängen ohne Vegetation, deren Gefälle sich ständig ändert. Wie die Fiamme Gialle, von der weiter unten die Rede ist, wurden sie anlässlich der Olympischen Spiele 2018 als Trainingsort für das italienische paralympische Skiteam ausgewählt. 

     

    Passo Rolle | Piste Fiamme Gialle 

    Schwierigkeitsgrad: mittel 

    Länge: 2,2 km

    Diese für Spezialslalom-Rennen zugelassene Piste befindet sich am Passo Rolle. Sie zeichnet sich durch ein kurzes Steilhang-Stück direkt über der Bergstation des Ferrari-Sessellifts aus. Diese Piste ist die einfachste Alternative zur Paradiso 1 und wird all jenen ans Herz gelegt, die die Aussicht von der natürlichen Terrasse an der Bergstation des Sessellifts bewundern möchten, ohne unbedingt eine schwarze Piste in Angriff nehmen zu müssen. 

     

    Arabba | Piste Sourasass  

    Schwierigkeitsgrad: mittel-schwierig 

    Länge: 3,3 km

    Eine der vier Pisten, die Porta Vescovo mit Arabba verbinden. Die abwechslungsreichste und steilste sowie am wenigsten frequentierte ist die schwarze Piste Sourasass. Fast drei aufregende Kilometer mit einem Höhenunterschied von über 700 Metern und einem maximalen Gefälle von 45 % (Durchschnitt: 25 %). Obwohl diese Daten einschüchternd erscheinen mögen, beträgt die Streckenbreite 27 Meter, sodass sie bestens befahrbar ist. Darüber hinaus garantiert die Ausrichtung in Richtung Norden Schneesicherheit bis ins Frühjahr.  

     

    Cortina d'Ampezzo | Piste Vitelli 

    Schwierigkeitsgrad: mittel 

    Länge: 1,7 km

    Sie liegt im Skigebiet Tondi - Faloria und ist eine der berühmtesten Pisten des Skiverbunds Cortina d'Ampezzo: Hier fand der Riesenslalom der Herren bei den Olympischen Spielen 1956 statt. Die Strecke ist in Vitelli Alta (schwarz) und Vitelli Bassa (rot) unterteilt und obwohl sie ziemlich schmal ist, bietet sie dank des Wechsels aus Steilhängen und Flachstücken jede Menge Skivergnügen. Auch wenn sie sich in einem sehr beliebten Skigebiet befindet, ist sie etwas abseits von Liften und Hütten: Sie verläuft über lange Strecken mitten im Wald und garantiert direkten Kontakt mit der Natur des Ortes.  

     

    Seiser Alm | Piste Hexe / Strega 

    Schwierigkeitsgrad: einfach 

    Länge: 700 m 

    Eine der vielen Legenden über die Geschichte der Seiser Alm erzählt von einer alten Hexe, die dort lebte und gerne auf den Puflatschspitz wanderte, wo sie sich hinsetzte, um die Aussicht zu bewundern, die man von dort oben genießen konnte. Heute gibt diese Hexe dieser Piste (bzw. den beiden Pisten Hexe / Strega 1 und 2) ihren Namen, die besonders bei Familien und Kindern beliebt ist, weil sie einfach zu befahren und sonnenbeschienen ist. Die Piste Hexe / Strega 1 ist eine blaue Abfahrt, die Hexe / Strega 2 eine 700 Meter lange rote Abfahrt mit 87 Meter Höhenunterschied. 

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    Obereggen | Piste Oberholz 

    Schwierigkeitsgrad: mittel 

    Länge: 2,7 km

    Für viele aber nicht für alle: Das Ski Center Latemar verfügt über sechs Pisten, die mindestens einen Versuch wert sind, wenn Sie auf der Suche nach einem aufregenden Skierlebnis sind. Um sie in Angriff zu nehmen und ihre Eigenheiten voll auszukosten, benötigen Sie jedoch eine anständige Technik. Los geht es mit der Oberholz, der ersten Piste des 1970 eröffneten Skigebiets, und der bekanntesten: Auf ihren 2.750 Metern, gepaart mit einem Höhenunterschied von über 500 Metern, wurden zahlreiche Europacup-Rennen veranstaltet, was bezeugt, dass der Streckenverlauf zu den umfassendsten und abwechslungsreichsten in den Dolomiten gehört. 

     

    Obereggen | Piste Maierl 

    Schwierigkeitsgrad: schwierig 

    Länge: 1,6 km

    Die Maierl ist definitiv anspruchsvoller als ihre Vorgängerin und gehört zu den schwarzen Pisten par excellence. Nicht umsonst wird hier der für den Europacup gültige Slalom ausgetragen. Die Daten sprechen für sich: 1.600 Meter Länge, eine durchschnittliche Breite von 53 Metern, ein maximales Gefälle von 55 % und 433 Meter Höhenunterschied. Kurz gesagt, der klassische Schneestreifen, auf dem man in Richtung Tal flitzt. 

     

    Pampeago | Piste Pala di Santa 

    Schwierigkeitsgrad: einfach oder schwierig, je nach Variante 

    Länge: 2,3 km

    Die Piste Pala di Santa beginnt auf dem sonnigen Plateau auf einer Höhe von 2.400 Metern. Für diejenigen, die ins Tal fahren möchten, gibt es zwei Alternativen. Die erste ist recht einfach und bietet einen der schönsten Panoramablicke der Gegend. Die zweite ist sehr anspruchsvoll und das ist der wahre Grund, warum diese Strecke von Steilhang-Fahrern so geschätzt wird. Die Rede ist von der Muro di Santa, einer Strecke mit einem adrenalingeladenem Gefälle von 58 %. 

     

    Pampeago | Piste Agnello 

    Schwierigkeitsgrad: mittel 

    Länge: 2,6 km

    Die lange und breite Agnello ist eine der bekanntesten Pisten der Gegend. Diese „Schneeautobahn“ hat einen gleichmäßigen Untergrund und sehr lange Kurven, die richtig Spaß machen. Von der Alpe di Pampeago fährt man auf einem ersten roten Abschnitt ab. Im ersten Teil ist es nicht steil, aber wenn wir auch die Variante des Steilhangs (350 Meter lang) in Betracht ziehen, wird sie hier zu einer sehr technischen Rennstrecke mit vielen möglichen Verläufen. Die Agnello ist jedoch nicht nur ein Hang für Skiliebhaber: Die 2,6 Kilometer lange Strecke durchquert RespirArt, eine der höchsten Open-Air-Kunstgalerien der Welt, die aus zahlreichen Werken aus Holz und anderen Materialien besteht. 

     

    Predazzo | Fünf-Nationen-Piste  

    Schwierigkeitsgrad: mittel-schwierig 

    Länge: 2,6 km

    Auf dieser Strecke kämpften in den 1970er Jahren die besten Skifahrer Italiens, Österreichs, der Schweiz, Frankreichs und Deutschlands um den Sieg im Fünf-Nationen-Cup, dem sie ihren Namen verdankt. Sie ist eine ziemlich anspruchsvolle „Rote“ mit zahlreichen Varianten, sodass man auf demselben Berghang auf einer immer wieder neuen Strecke hinunterfahren kann.  

     

    Latemar | Piste Torre di Pisa 

    Schwierigkeitsgrad: schwierig 

    Länge: 1,5 km

    Sie hat ihren Namen von der berühmten Dolomitenspitze des Latemar und seiner Hütte bekommen. Diese schwarze Piste weist das höchste Gefälle im Ski Center Latemar auf: 59 Prozent bei einem Gesamthöhenunterschied von 459 Metern und einer Gesamtlänge von nur 1.500 Metern. Kurz gesagt, ein Adrenalinschub gepaart mit einem Panorama, das von der Palagruppe bis zum Adamello reicht. Sie ist nicht besonders sonnig, im Gegenteil: Ihre Steilhänge sind oft vereist. Anfänger sollten sie besser meiden. 

     

    Welche Piste wir auch immer anvisieren, schwierig oder einfach, es ist gut, sich immer bestmöglich vorzubereiten. Und um jeder Abfahrt ohne Sorgen zu begegnen und sich maximal auf Leistung oder Spaß konzentrieren zu können, müssen Sie sich schützen. Vor allem Helm und Rückenprotektor sind bei jeder Abfahrt unverzichtbar. 

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